Auf unserem ca. dreistündigen Rundgang lernen wir den evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906 - 1945) kennen und erfahren dabei, wie aus einem bekennenden Christen ein Widerstandskämpfer wurde, der dadurch schließlich sein Leben verwirkte.
In seinem einstigen Elternhaus, der heutigen Erinnerungs- und Begegnungsstätte Bonhoefferhaus in Charlottenburg, begegnen wir einem Professorensohn aus dem gutbürgerlichen Grunewald, der schon früh gegen die Nationalsozialisten Stellung bezog und sich konsequent um ein Leben im Geiste der Bergpredigt bemühte. Am authentischen Ort der Topographie des Terrors spüren wir - auch durch seine Brautbriefe - seiner Haftzeit nach. Unser Spaziergang endet schließlich an der Zionskirche im Prenzlauer Berg, an der Dietrich Bonhoeffer einige Zeit als „Hilfspfarrer“ tätig war
Dieser rund dreistündige Stadtspaziergang führt uns einerseits an Orte, wo die kleine Leni mit ihrer Gouvernante spazieren ging, mit Murmeln spielte, oder Rollschuh fuhr, andererseits zu einstigen Etablissements aus den Goldenen Zwanzigern, die Marlene mit Freunden oder in Begleitung ihres Mannes Rudolf Lieber besuchte.
Ein Abstecher in die einstige Hochzeitskirche und schließlich zum Grab auf dem Künstlerfriedhof an der Stubenrauchstraße vermitteln den Aufstieg einer „Tochter aus gutem Hause“ zur Filmdiva. Selbstverständlich werden dabei auch einige ihrer berühmtesten Lieder zu hören sein.