Tastführungen

Bei einer Tastführung können blinde und hochgradig sehbehinderte Ausstellungsbesucher Kunst adäquat wahrnehmen. Damit vor dem inneren Auge ein Bild entsteht, werden die Objekte zunächst detailliert und präzise beschrieben. Danach können die Teilnehmer sie nacheinander ertasten. Anschließend erfolgt die Einordnung der Exponate in ihren kunsthistorischen und geschichtlichen oder auch religiösen Kontext.

Zum Auftakt der Tastführungen im Museum Charlottenburg-Wilmersdorf in der Villa Oppenheim entstand am 19.03.2016 ein Interview mit der Berliner Tonband-Zeitung Blitz. Die Redakteure wollten ein Museum mal anders begreifen.